Münster.
„Der Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals ist notwenig. Die Bauzeit von mehr als einem Jahrzehnt ist für die Anlieger und die Menschen im Viertel allerdings nicht hinnehmbar“, so Ratsherr Walter von Göwels in seiner Begrüßung. Etliche Christdemokraten versammelten sich am Dienstagabend im Sportzentrum am Pleistermühlenweg, um turnusgemäß einen neuen Ortsvorstand zu wählen. Große Zustimmung erntete von Göwels für seine klare Absage an die langen Umbauarbeiten, und so war es nicht verwunderlich, dass er einstimmig für weitere zwei Jahre zum Vorsitzenden der CDU Ortsunion St.Mauritz/ Münster-Ost gewählt wurde. Gemeinsam mit seinen Stellvertretern Ratsherr Bruno Kleine Borgmann und Georg Balsliemke werde von Göwels das bürgerschaftliche Engagement in Gelmer, Mariendorf, St.Mauritz und Münster-Ost weiterhin anwaltlich unterstützen: „Die Stärke der CDU speist sich in der Nähe zum Bürger“, unterstrich von Göwels.
Als Kassenwart wurde Stefan Gottkehaskamp ebenso bestätigt wie Dirk Heidemeyer als Schriftführer, beide sind Mitglieder der Bezirksvertretung Münster-Ost. Der Vorstand wird komplettiert durch acht Beisitzer.
Im Anschluss an die Neuwahlen diskutierten die Christdemokraten lebhaft mit dem Versammlungsleiter Meik Bolte, schulpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, über die Schulentwicklungsplanung. Einhellig begrüßt wurde der bislang erreichte Konsens, der Münsters zukünftige Bildungslandschaft prägen wird: „Mehr CDU Handschrift war unter den schwierigen Mehrheitsverhältnissen im Ratshaus nicht drin. Aber diese Handschrift ist mehr als deutlich zu erkennen“, erläuterte Bolte. Zugleich forderte er die Parteikollegen eindringlich auf, von ihrem Mitgliederrecht Gebrauch zu machen und über wegweisende Entscheidungen in der Münsteraner Schulpolitik aktiv mit zu entscheiden: „Struktur verändernde Maßnahmen müssen von der ganzen CDU getragen werden. Da reicht es nicht, wenn sich ein paar wenige im Rathaus überlegen, da oder da kommt die Gesamtschule hin, und das oder das Gymnasium kommt weg!“, beschrieb Bolte die anstehenden Entscheidungen. Zwar sei die von OB Markus Lewe oft angemahnte Verantwortungsgemeinschaft sinnig, dennoch müsse die CDU auf Grundlage des christlichen Menschenbildes klare Positionen vertreten: „Eine als Gemeinschaftsschule verkleidete Einheitsschule bleibt den Sozialisten und Grünen vorbehalten. Da kann und wird die CDU keinesfalls mitmachen“, so Bolte abschließend.




